Die Geschichte des Hauses der Andacht

Die Geschichte des Hauses der Andacht

Die Einrichtung von Häusern der Andacht geht zurück auf die Lehren des Begründers des Bahá’í Glaubens, Bahá’u’lláh (arabisch für „Herrlichkeit Gottes“). Bahá’u’lláhs Lehren bieten geistige Grundlagen und praktische Handlungswege, die den Menschen helfen, eine liebevolle, gerechte und friedliche globale Gesellschaft zu errichten. Die Überzeugung, dass wir alle einer einzigen Menschheitsfamilie angehören, bildet den Kern des Bahá’í Glaubens.

Ein zunehmendes Bewusstsein für unsere gegenseitige Abhängigkeit ermöglicht es uns, in Vielfalt nach Einheit zu streben. Die Bahá’í Schriften versichern, dass wir „die Blumen eines Gartens, die Blätter eines Baumes“ sind und ein gemeinsames Ziel haben: eine stetig fortschreitende materielle und geistige Kultur voranzubringen.

„O Volk der Welt! Bauet Andachtshäuser in allen Landen im Namen Dessen, Der der Herr aller Religionen ist. Macht sie so vollkommen, wie es in der Welt des Seins möglich ist, und schmückt sie mit dem, was ihnen gebührt… Sodann feiert darin in Freude und Heiterkeit den Lobpreis eures Herrn, des Allbarmherzigen. Wahrlich, Sein Gedenken erheitert das Auge und füllt das Herz mit Freude.“

„O Volk der Welt! Bauet Andachtshäuser in allen Landen im Namen Dessen, Der der Herr aller Religionen ist. Macht sie so vollkommen, wie es in der Welt des Seins möglich ist, und schmückt sie mit dem, was ihnen gebührt… Sodann feiert darin in Freude und Heiterkeit den Lobpreis eures Herrn, des Allbarmherzigen. Wahrlich, Sein Gedenken erheitert das Auge und füllt das Herz mit Freude.“

Bahá’u’lláh

Architektur und Symbolik

Architektur und Symbolik

Die Architektur des Tempels zeichnet sich durch eine beeindruckende Kuppel mit einem Durchmesser von 48 Metern und einer Höhe von fast 28 Metern aus. 27 Pfeiler tragen die Kuppel, die mit 570 rautenförmigen Glasfenstern versehen ist, durch die das Tageslicht einfällt und ein lebendiges Spiel von Licht und Schatten erzeugt.

Die Kuppel ziert am höchsten Punkt ein künstlerisch gestaltetes Mosaik mit einer arabischen Kalligrafie: „Yá Bahá’u‘l-Abhá“ – „O du, Herrlichkeit des Allherrlichen“ – und bezieht sich auf Bahá’u’lláh. Das Gebäude wurde in Stahlbetonbauweise errichtet, jedoch verleihen die Fenster ihm ein Gefühl der Transparenz und Leichtigkeit.

Die Harmonie mit der Natur wird dadurch betont, dass die umgebenden Gärten natürlich bewirtschaftet werden, um einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt zu leisten.

Der Geist der Gemeinschaft und der Harmonie wird durch Andachten gestärkt, die auf vielfältige Weise begangen werden. Bahá’í sehen das tägliche Gebet als wesentlich für geistiges Wachstum an, ebenso wie leibliche Nahrung für den Erhalt des Körpers notwendig ist. Das Gebet ist eine Zwiesprache zwischen dem Geschöpf und seinem Schöpfer. Es bietet Gelegenheit, Ihm zu danken, Ihm Liebe zu zeigen oder um Hilfe und Erkenntnis zu bitten.

Ort und Umgebung

Ort und Umgebung

Langenhain ist ein Stadtteil von Hofheim am Taunus im Bundesland Hessen, Deutschland. Es liegt nordwestlich von Frankfurt am Main und wurde 1972 in die Stadt Hofheim eingemeindet.

Die Umgebung von Langenhain ist geprägt von einer waldreichen Landschaft, die zu Spaziergängen und Wanderungen einlädt. Ein Beispiel dafür ist der Panoramaweg Langenhain, ein etwa 10,8 Kilometer langer Rundweg, der mit leichten bis mittleren Schwierigkeitsgraden durch die Natur führt und schöne Ausblicke bietet  – auch auf die Kuppel des Hauses der Andacht.

Langenhain ist ein ruhiger Ortsteil mit einer Mischung aus historischen und modernen Elementen, der sowohl für seine kulturellen Sehenswürdigkeiten als auch für seine naturnahe Lage geschätzt wird.